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KICK - DIE GELDDRUCKMASCHINE

KICK DIE GELDDRUCKMASCHINE BLOG ARTIKEL

Immer mehr Streamer und Zuschauer haben sich mit der Plattform Kick angefreundet. Das Unternehmen investiert viel und setzt bei der Verbreitung seiner Popularität auf große Namen. Dies auch beim Online Glücksspiel.

Zieht euch warm an

Mit Hauptsitz in Melbourne, Australien ist die Plattform Kick.com mittlerweile nicht mehr ausschließlich in der Szene bekannt, wenn es um das Thema Online Streaming geht. Was für die einen, eine bisher noch bedeutungslose Alternative von Amazon Großmeister Twitch ist, ist für die anderen das neue Tor zu bislang unbegrenzten Möglichkeiten. Denn außerhalb des reinen Gaming Contents, ist Kick besonders für Streamer interessant, die ihre Community mit Unterhaltung rund um Glücksspiel versorgen. Das Ganze bekommt am Ende noch weitaus mehr Bedeutung, wenn man bedenkt, dass einer der Investoren der wohl bekannteste Glücksspiel Streamer im gesamten US-amerikanischen Raum ist. Aus diesem Grund basiert die Taktik des Unternehmens klar auf der raschen Vermarktung. Auch von mehrstelligen Millionenbeträgen als Anreiz, dauerhaft von Twitch zu wechseln, kennt Kick mittlerweile kein Halten mehr.

Ich bleibe hier

Wer möchte abseits seiner treuen Community nicht gerne die ein oder andere Million zusätzlich auf dem Bankkonto haben? Als Streamer, der bereits auf eine erfolgreiche Historie zurückgreifen kann, ist ein direktes Angebot von Twitch abgeworben zu werden zwar nicht ganz ohne, jedoch haben sich mittlerweile schon einige der bekanntesten Online Streamer aus den verschiedensten Bereichen für Kick entschieden. Denn nicht nur die Tatsache, dass die Konkurrenz Plattform aktuell mit Geld um sich zu werfen scheint, macht einen Deal ansprechend, sondern auch technisch stößt Kick auf zufriedene Gesichter. Mit astronomisch hohen Partnerverträgen hat das Unternehmen um die Geschäftsführer Bijan Tehrani und Ed Craven sowie Mitgründer Trainwreckstv erst kürzlich jede Menge Schlagzeilen gemacht, weil der zwei jahres Deal mit dem kanadischen Steamer xQc sogar die Vertragsverlängerung vom US-Basketballstar Lebron James bei den LA Lakers knapp in den Schatten stellt. (97 Mio.US-Dollar). Auch Montanablack soll für den Wechsel von Twitch zu Kick ein Angebot im mehrstelligen Millionenbereich erhalten haben, lehnte es allerdings dankend ab.

Kontrovers?

Der Online Glücksspiel Anbieter Stake, der nicht nur in Deutschland negativ wegen fehlender Lizenzen aufgefallen ist, operiert in den USA aktuell mit unvorstellbarer Stärke. Werbegesichter wie der US-Rapper Drake, aber auch viele Weitere mit breit aufgestellten Communitys spielen fast täglich auf der Plattform und unterbreiten deren Angebote. Da sich Twitch jedoch mehrfach verneinend zum Thema Glücksspiel ausgesprochen und den Inhalt von Stake nach und nach von der Seite hat sperren lassen, ist der Gambling Content via Kick immer größer und attraktiver  geworden. Zu all dem gibt es sehr verrückte und teils undurchsichtige Spekulationen, dass die Gründer von Kick dieselben wie für Stake sind. Für manche ist die Streaming Plattform daher sogar nur aus diesem Aspekt eröffnet worden, um die ständigen Timeouts seitens Twitch zu umgehen und in Ruhe streamen zu können. Die Vermutung liegt also nahe, dass sich auch Montanablack aus besagten Gründen lieber zurückhält anstatt einen Vertrag mit einem Unternehmen einzugehen, welches den Fokus auf Online Casino Spiele lenkt.

So viel mehr?

Kick wird sich in jedem Fall Mühe geben, seine Plattform weiterhin mit den "Allstars" der Streaming-Branche zu bestücken. Und das natürlich nicht ausschließlich für Glücksspiel. Auch Gaming Content soll auf der sich noch aktuell in der Beta-Phase befindenden Plattform weiter promoted werden. Die Seite ist mit aktuell ca. 10 Mio. Usern zwar in gutem Vormarsch, jedoch im direkten Vergleich zu Twitch noch weit am Anfang.