#ADayOffTwitch: Deshalb fallen heute viele Streams aus

Vielleicht hast du es ja bereits mitbekommen. Heute ist der große Aktionstag #ADayOffTwitch, an dem eine ganze Reihe Streamer auf das Streamen verzichten. Es soll damit Aufmerksamkeit für die Themen Hass-Raids und Streamer-Mobbing geschaffen werden. Eine ganze Reihe größerer Streamer machen da mit. Und auch du als Zuschauer kannst die Aktion unterstützen, indem du heute keinen Stream schaust.

#ADayOffTwitch soll Twitch zur Einsicht bringen

Grundgedanke des #ADayOffTwitch ist, dass an einem Tag recht viele große Streamer auf ihre Steams verzichten und Zuschauer dem Portal ebenfalls fernbleiben, so dass das Streaming-Portal zu einer Reaktion gezwungen wird. Die Verantwortlichen der Aktion fordern, dass das Portal aktive Schritte dagegen unternimmt, dass Streamer gemobbt werden. Und auch, dass es eine Funktion gibt, sogenannte Raids zuzulassen oder zu deaktivieren.

Die Idee ist gut – nur das Datum nicht

Die Grundidee, das große Portal so dazu zu bringen, sich ein wenig mehr um den Schutz seiner Streamer zu kümmern, ist gut. Man muss sich nur mal einen der Streams der deutschen Streamerinnen anschauen. Ob es eine so kluge Idee ist, diese Aktion am Ersten eines Monats durchzuführen, wollen wir mal offenlassen. Das ist schließlich der Tag, an dem es neue Prime-Subs gibt. Da ist eigentlich jeder Streamer online. Meist sprechen wir hier über einen der stärksten Tage in Sachen Abos. Auf den können nur wirklich große Streamer verzichten, die bereits ordentlich kassiert haben. Kleinere und mittelgroße Streamer werden die #ADayOffTwitch Aktion heute nicht unterstützen können. Denn für die ist gerade der erste des Monats einfach einer der wichtigsten Tage.

Und ob sich der Großkonzern, der dem Firmenimperium von Jeff Bezos angehört, tatsächlich durch so eine Aktion indirekt erpressen lässt, wissen wir auch nicht. Bis jetzt haben die nicht unbedingt gezeigt, dass ihnen ihre Streamer wichtig sind. Selbst ganz große Streamer, die für Millioneneinnahmen sorgten, wurden von einem Tag auf den anderen entfernt, wie man am Beispiel von DrDisrespect sehen konnte.

Ich glaube, Twitch profitiert von dieser hohen Fluktuation. Und davon, dass der Traumberuf Streamer aktuell bei jungen Menschen mehr angesagt ist, als z.B. Musiker oder Insta-Influencer. Solange das so ist, muss sich Twitch auch nicht wirklich um die Content-Creator bemühen. Es stehen schließlich ganz viele in den Startlöchern und warten nur darauf, dass ein Großer wieder verschwindet, so dass sich dessen Zuschauer auf neue Streamer verteilen. Twitch ist halt am Ende auch kein Wohlfühl-Ponyhof, auf dem jede Schneeflocke ihren Safe-Space bekommt. Sondern das ist Business. Und noch dazu ein Business-Modell, das bereits seit Langem sehr gut funktioniert.

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