
Die Spieler ärgern sich immer mehr über den Anbieter der PlayStation und die Kritik will einfach nicht enden. Nachdem das Unternehmen jetzt auf die Suche nach Partnern außerhalb der Gaming-Branche geht, vermuten viele eine neue Einnahmequelle. Was das für die Spieler bedeuten kann und warum sich schon jetzt viele Spieler über die mutmaßlichen Pläne beschweren, kannst du hier nachlesen.
In jüngster Vergangenheit gab es einige Ankündigungen, die Gaming-Fans nicht gerade begeistert haben. Dass es in Zukunft Spiele nur noch digital als Download geben soll und damit das Ende der Disc eingeleitet wird, ist das eine Thema. Doch mit einem Update, bei dem viele Spieler befürchtet haben, dass die gesamte digitale Bibliothek verschwunden ist, bestätigten sie kurzfristig die Sorgen dahinter. Danach wurde auch bekannt, dass Nutzer der PS3 nicht mehr auf den PlayStation Store zugreifen können, weil die Konsole nicht mehr unterstützt wird. Fans befürchten, dass es künftig dazu führt, dass immer die neueste Konsole benötigt wird und das Spielen damit immer teurer.

Werbung beim Playstation Spielen könnte bei Spielern für Aufruhr sorgen (Foto: Shutterstock/ Roman Kosolapov)
Aufgrund der Suche nach Partnern aus vielen verschiedenen Branchen, kommen die Vermutungen auf, dass der Konzern demnächst Werbung schalten möchte. Damit könnten im PlayStation Store, auf Benutzeroberflächen oder sogar bei den Streaming-Angeboten Anzeigen geschaltet werden. Das würde bedeuten, dass das Spielerlebnis immer wieder mit beiläufiger Werbung daherkommt. Es gibt aktuell jedoch noch keine Anzeichen dafür, dass es Unterbrechungen für Werbeeinblendungen geben soll.
Selbst entwickelte Spiele könnten jedoch in Zukunft ebenfalls mit Produktplatzierungen oder indirekter Werbung versehen sein. Sony selbst könnte auf diese Weise Milliarden umsetzen und müsste die Abo-Preise oder die Preise einzelner Spiele nicht anheben.
Ob durch Werbung die Preise konstant bleiben oder es doch vielmehr ein Zusatzgeschäft ist, wird sich noch zeigen. Sicher ist jedoch, dass der Konzern sich etwas einfallen lassen muss, denn die Kosten für Spieleentwicklungen steigen weiter an. Das liegt vor allem daran, dass neue Titel immer höhere Erwartungen erfüllen müssen. Besonders was die grafischen Leistungen angeht. Im November wird GTA6 erscheinen. Es wird erwartet, dass das Spiel neue Maßstäbe setzt. Schließlich ist es die teuerste Produktion aller Zeiten in der Gaming Branche. Wenn Sony mit eigenen Spielen mithalten will, dann müssen die nächsten Spiele mindestens genauso gut sein oder wenigstens ein annäherndes Spielerlebnis bieten. Wie störend dabei Werbung werden kann, ist derzeit nicht vorhersehbar.

Der Spieleentwickler Sony klagt auch über steigende Kosten (Foto: Shutterstock/ Enjoy The Life)
Das Unternehmen Sony musste sich in der Vergangenheit bereits viel Kritik anhören. Denn die ersten Versuche mit Werbung im Jahr 2008 sorgten für eine Menge Ärger. Hier hat man mit Werbung in den Spielen experimentiert und nachdem Spieler sich beschwert haben, davon wieder abgesehen. Ein angeblicher Fehler nach einem Update 2024 zeigte Werbeflächen auf dem Startbildschirm der PS5. Aber an einen zufälligen Fehler glaubte schon damals keiner. Nachdem jetzt dann auch ein Patent angemeldet wurde, bei dem es darum geht, dass Werbung beim Laden von Spielen einblenden soll, setzt das Unternehmen seinen Plan offenbar jetzt um. Ob andere Konsolenanbieter denselben Weg gehen, ist fraglich.
Der Konkurrent Microsoft hat gerade erst einen neuen Weg gewählt, seine alten Spiele den Fans wieder zugänglich zu machen. So können Spieler die Klassiker auf dem PC nutzen und damit Spiele auf sämtlichen verbundenen Endgeräten verwenden. Bisher gibt es noch keine klaren Anzeichen dafür, dass hierbei ebenfalls Werbung eingeblendet werden soll.
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