Pragmatic Play äußert sich zu Vorwürfen: Spielen Streamer mit Fake-Guthaben?

Seitdem große Slotstreamer aus den USA in Online Casinos wie Stake mit XXL-Beträgen spielen, hält sich das Gerücht, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Kritiker gehen davon aus, dass Casinos und Spieleanbieter hier gemeinsame Sache machen und den großen Automatenstreamern Fake-Guthaben zur Verfügung stellen. Nun hat sich Spielanbieter Pragmatic Play zu den Vorwürfen geäußert.

 

Pragmatic Play setzt auf Streamer-Sponsorings

Einer der Mitarbeiter des Entwicklerstudios lieferte in einem Interview Einblicke, was im Hintergrund an Werbemaßnahmen stattfindet. Dazu erklärte er auch, wie das eigentliche Automatenspiel zwischen dem Casino und dem Spieleanbieter abläuft. Der Spielanbieter mietet das Spiel von Pragmatic Play. Dafür stellt der Spieleanbieter eine sogenannte API-Schnittstelle für das Spiel zur Verfügung. Wenn du dich an einen dieser Automaten setzt und auf den Spin-Knopf drückst, passiert folgendes: eine automatische Abfrage zwischen Spieleanbieter und Casinos klärt, ob du genug Guthaben für den Spin hast.

Der Slotanbieter weiß nicht, wer gerade spielt und welchen Einsatz der Spieler nutzt

Falls nicht, erscheint die Meldung, dass du nicht genug Guthaben hast. Wenn die Abfrage positiv ist, und Guthaben vorhanden ist, dann schickt der Spieleanbieter ein Ergebnis an die Schnittstelle. Sie wird dort ausgegeben. Sprich, du triffst Gewinnsymbole und gewinnst. Oder du verlierst den Einsatz. Der Spieleanbieter weiß nicht, welchen Einsatz du genutzt hast oder ob es sich bei dir um einen VIP-Spieler handelt. Aus Datenschutzgründen dürfen nämlich keine persönlichen Spielerdaten übertragen werden.

Als Werbemaßnahme geht der Spieleanbieter so vor: bekannte große Streamer bekommen einen Kooperationsvertrag: gegen ein Entgelt müssen die dann für eine bestimmte Stundenanzahl die Spiele des Anbieters spielen. Das ist vollkommen legitim und das kennst du aus vielen anderen Bereichen, wenn zum Beispiel Spieleanbieter Blizzard zum Release von WoW Classic sich bei vielen großen Streamern einkauft und die dafür bezahlt, dass die das Spiel spielen. So wird dann ein Hype geschaffen. Und genauso geht Pragmatic Play vor. Ob die Casinos mit den Spielern Werbeverträge eingehen, weiß der Spieleanbieter nicht.

Dem Spieleanbieter ist meist egal, wenn du XXL kassierst!

Mit diesen Informationen liefert der Spieleanbieter recht interessante Einblicke. Nicht nur, dass wir jetzt genau wissen, was eigentlich passiert, wenn wir an einem Automaten die Walzen in Bewegung setzen. Sondern auch, dass der Spieleanbieter anscheinend gar nicht weiß, mit welchen Einsätzen gespielt wird. Für die finanziellen Dinge ist ausschließlich das Casino zuständig. Außer das Casino mietet die Spiele über einen Provisionsvertrag. So etwas ist anscheinend auch möglich. Dann zahlt das Casino keine Mietkosten für das Spiel, beteiligt den Spieleanbieter aber prozentual an den Einnahmen des Automaten.

Wenn du die Bank sprengst, darf dich das Casino temporär von einzelnen Spielen ausschließen!

Der Mitarbeiter von Pragmatic Play gab an, dass Entsprechendes bei Ihnen relativ selten vorkommt. Daher ist es für sie auch nicht wirklich von Bedeutung, wenn diese großen Streamer mit einem Schlag 1 Million kassieren. Das ist das Problem des Casinos. Übrigens kann da ein Casino eingreifen: im Video am Ende des Clips seht ihr wie Trainwreck bei Crazy Time so richtig krass kassiert. Danach wird er vom Casino von dem Game ausgeschlossen. Nicht für immer, aber temporär, sodass das Spiel erstmal wieder ordentlich für Einnahmen sorgt, bevor der nächste mit 10k Einsatz die Bank sprengt.

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