
Dieses Jahr läuft für den 29-jährigen Alexander Zverev auf dem Platz alles hervorragend. Und jetzt scheint er auf direktem Weg an die Spitze der Weltrangliste zu sein. Er könnte damit die weltweite Nummer 1 der Tennis-Welt werden und sich somit einen weiteren Traum erfüllen. Warum es fast schon sicher ist, dass er dieses Jahr an die Spitze der Weltrangliste kommen wird, kannst du jetzt nachlesen.

Für Alexander Zverev lief 2026 bislang alles sehr gut (Foto: Shutterstock/ Victor Velter)
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen des Hamburger Alexander Zverev. Mit dem Sieg bei den French Open sowie bei den US Open hat er sich bereits Träume erfüllt, die ihn gleichzeitig auf der Weltrangliste nach oben katapultiert haben. Nach den Grand-Slam-Siegen ist jetzt der Platz 1 der Weltrangliste in greifbarer Nähe. Es stehen noch einige Turniere in nächster Zeit an und der Abstand zur aktuellen Nummer 1 Jannik Sinner wird immer kleiner. Die Aufholjagd scheint jetzt aber nur noch eine Formsache zu sein, denn Sinner wird seine Siege und damit auch den Platz an der Spitze nicht verteidigen können.
Über Social Media hat Sinner nun bekannt gegeben, was viele schon erahnt haben. Die Saison 2026 ist für den 25‑Jährigen zu Ende. Seit dem Finale in Wimbledon, bei dem er gegen Zverev auf dem Platz stand, hat die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste Probleme mit dem Knie. In den letzten Wochen konnte er daher an keinem Turnier mehr teilnehmen und muss sich jetzt in weitere Behandlung begeben. Gemeinsam mit seinen Ärzten hat der Tennisprofi beschlossen, dass dieses Jahr keine Teilnahme an einem Spiel mehr möglich ist.

Jannik Sinner hat die Saison 2026 vorzeitig beendet (Foto: Shutterstock/ ErreRoberto)
Es stehen einige wichtige Turniere an, bei denen der 29-jährige Hamburger ausreichend Punkte sammeln kann, um in der Weltrangliste den ersten Platz einzunehmen. Die Shanghai Masters bis zum 18. Oktober bieten bereits die Möglichkeit, dass er 800 Punkte netto gutschreiben kann, da er nur 200 Punkte verteidigen muss. Ende Oktober kann Zverev bei den Erste Bank Open Wien weitere Punkte sichern. Auch wenn der Sieg ebenfalls noch nicht für den finalen Sprung auf Platz 1 ausreicht.
Die Rolex Paris Masters vom 2. bis 8. November bieten jedoch die beste Möglichkeit, Punkte gutzumachen, um an die Spitze zu gelangen. Sollte es Zverev nicht gelingen, gibt es immer noch die ATP Finals in Turin vom 15. bis 22. November. Sinner verliert hier 1.500 Punkte, da er im letzten Jahr als Sieger aus dem Turnier ging. Zverev hingegen muss lediglich 200 Punkte verteidigen und kann bei einem Sieg 1.500 Punkte für die Weltrangliste erhalten.

Die Rolex Paris Masters sind wichtige Termine für Alexander Zverev (Foto: Shutterstock/ Victor Velter)
Die Sportschau hat bereits ein spannendes Extremszenario durchgerechnet. Laut diesem könnte Alexander Zverev auch dann noch den ersten Platz der Weltrangliste einnehmen, wenn er bis Jahresende kein weiteres Turnier mehr gewinnt. Das liegt vor allem daran, dass Sinner aufgrund des 52-Wochen-Systems automatisch viele Punkte bis Jahresende verlieren wird. Da er im letzten Jahr oft als Sieger aus dem Turnier ging, werden deutlich mehr Punkte abgezogen als Zverev. Damit müsste Zverev eigentlich nur dafür sorgen, dass er seine Punkte verteidigt und keiner mehr überraschend an ihm vorbeizieht.
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